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Neuwahl der Kreiswasserwacht

die neugewählte KWW Vorstandschaft

Pfarrkirchen. Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen haben die Führungskräfte der zehn Ortgruppen der Kreiswasserwacht den langjährigen KWW-Vorsitzenden Hans Nothaft (Massing) für die nächsten vier Jahre einstimmig im Amt bestätigt – ebenso einhellig sind die weiteren Vorstandspostenosten in dem dadurch verjüngten Gremium neu besetzt worden.

Zu dieser nur für die Neuwahlen einberufenen Versammlung begrüßte KWW-Vorsitzender Hans Nothaft herzlich seine Vorstandskollegen, die Vertreter der Ortsgruppen, den Wahlvorbereitungsausschuss – stellv. Vors. Josef Zitzelsberger, Sandra Pelkermüller und Regina Aigner – sowie BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann. „Wir schließen nun die von sehr großen Ereignissen besonders geprägte Wahlperiode 2013 bis 2016 offiziell ab“, erklärte er. Allen Vorstandsmitgliedern sprach Nothaft Dank und große Anerkennung aus für die Unterstützung und geleistete Arbeit.

 Besonders dankte Hans Nothaft seinem Stellvertreter Josef Zitzelsberger (OG Arnstorf) , der sein Amt nach acht Jahren abgebe, für die tatkräftige Hilfe und würdigte dessen erfolgreiche Arbeit – ob für die Einführung des Digitalfunks oder bei der Erledigung vieler Termine. „Josef Zitzelsberger hat seine Aufgaben mit Wissen und Kompetenz hervorragend erledigt, ohne darum großes Aufsehen zu machen – danke dafür Sepp“, unterstrich er. Ebenso sprach Nothaft Jugendleiter Thomas Herrmann und dessen Stellvertreter Markus Gabriel, die nicht wieder antreten, Danke für ihr Engagement in den letzten vier Jahren aus.

Die Leitung und Durchführung der Neuwahlen übernahm nach einhelligem Beschluss der Versammlung Josef Zitzelsberger – im Wahlausschuss mit Sandra Pelkermüller und Regina Aigner. Er brachte die bestens vorbereiteten Neuwahlen reibungslos über die Bühne: Die Vertreter der Ortgruppen (Leiter u. Stellvertreter, Jugendleiter) erledigten die Besetzung der Vorstandposten per Akklamation jeweils einstimmig – damit sorgte auch die Versammlung für einen sehr zügigen Verlauf.

Die Führungskräfte der Kreiswasserwacht Rottal-Inn, gewählt für vier Jahre: an der Spitze der wiedergewählte Vorsitzende Hans Nothaft aus Massing, der auch Vorsitzender der Bezirkswasserwacht Ndb./Opf. ist und im Landkreis in seine vierte Amtsperiode geht; ihn unterstützt als neuer stellv. Vorsitzender Josef Feigl (bislang Technischer Leiter); neuer Technischer Leiter ist Christian Gumpendobler (bislang stellv. TL) – der neue stellv. Technische Leiter, Manuel Nothaft, hat bereits bei der bei der Einführung des Digital-Funks maßgeblich mitgearbeitet und ist in der Motorboot-Ausbildung aktiv; als neue Jugendleiterin gehört Maria Gruber  die bereits reichlich Erfahrung in der Jugendarbeit gesammelt hat, dem Kreis der gewählten Vorstandsmitglieder an.

 „Das ist ja schnell und pragmatisch über die Bühne gegangen“, freute sich KWW-Vorsitzender Hans Nothaft – er dankte den neu gewählten Führungskräften dafür, dass sie Verantwortung übernehmen, gerade im Hinblick auf die Verpflichtungen der Wasserwachten in den Freibädern und im wesentlichen Aufgabenbereich Wassererrettung. Deshalb sein Appell, „den Ausbildungsstand hoch zu halten“ – Nothaft verwies dazu auf den Beginn der Massenmigration im September 2015 in Simbach a. Inn und mehrfache die Flut-/Hochwasserkatastrophe Anfang Juni 2016 im Landkreis. Hinzuberufen werden in die Vorstandschaft u.a. noch als zweite stellv. Vorsitzende Eva Hager und als zweiter stellv. Techn. Leiter Andreas Enders.

„Sie übernehmen als Ehrenamtliche mehr Verantwortung als die meisten Menschen“, zollte BRK-Kreisgeschäftsführer Herbert Wiedemann den Führungskräften der Kreiswasserwacht und ihrer Ortsgruppen gleichermaßen Anerkennung. Die ganze Gemeinschaft mache das aus, was Rotes Kreuz bedeute – „wir zeigen den Menschen, dasss wir für sie da sind“, unterstrich Wiedemann. Beeindruckende Stärke habe das Rote Kreuz respektive die Wasserwacht sowohl während der Migration als auch bei der Flutkatastrophe gezeigt – der Wasserrettungsdienst habe in der unglaublich schnell hereinbrechenden Flut- und Hochwasserlage mit seinen Wasserrettern und Bootsführern die Primärleistungen erbracht, so dass viele Menschen ihm ihr Leben verdanken. Die richtigen Voraussetzungen und das richtige Gerät habe der Wasserrettungsdienst für solche Leistungen – gezeigt habe sich auch, wie wichtig hoher Zusammenhalt sei. „Nur gemeinsam können wir erfolgreich sein, gehen wir die nächsten vier Jahre also so an“, betonte Wiedemann abschließend.     – lb