Wasserwacht OG Simbach leistet über 3600 Einsatzstunden
Fr, 11. Mär 2011, Simbach am Inn
Veranstalter: Wasserwacht Ortsgruppe Simbach
Bei der Jahresptversammlung der Wasserwacht Ortsgruppe Simbach am Freitagabend im Seniorenzentrum standen Ehrungen für langjährige Mitglieder im Mittelpunkt. Folgende Personen wurden geehrt: Benedikt Auer ist seit fünf Jahren bei der Wasserwacht. 15 Jahre sind es bei Christina Winklhofer und Martina Kick. Über eine 25-jährige Vereinszugehörigkeit konnte sich Regina Meier freuen. Gerhard Auer, Helmut Winklhofer und Günther Kick sind bereits 35 Jahre im Verein. Auf stolze 50 Jahre bei der Ortsgruppe brachte es Karl-Heinz Herden. Sie alle erhielten eine Urkunde überreicht.
Das Deutsche Rettungsschwimmer-Abzeichen in Silber erhielten Sara Meier, David Penco, Hermann Schmid, Steffi Winklhofer und Uli Auer. Die Auszeichnung in der Gold-Variante bekamen Stefan Schmid und Christian Gumpendobler. Auch die Wasserwacht-Jugend konnte sich freuen: Janine Bartsch, Daniel Beck, Natalie Grabmeier, Anna Kleiner und Dennis Beck erhielten das Dienstbuch für Junior-Wasserretter.
Bereits zuvor konnte Wasserwacht-Ortsgruppenleiter Uli Auer eine große Anzahl von Ehrengästen begrüßen. So waren viele Abordnungen anderer Hilfsorganisationen und Sponsoren des Vereins gekommen.
In einem umfangreichen Tätigkeitsbericht schilderte Christian Gumpendobler, Technischer Leiter der Wasserwacht, die zahlreichen Aktivitäten im abgelaufenen Vereinsjahr. Als große Veranstaltungen der Ortsgruppe bezeichnete er das Fackelschwimmen am Kirchdorfer Waldsee und das Weihnachtsschwimmen im Inn. Das 25-jährige Jubiläumsschwimmen im Inn verzeichnete diesmal sogar einen Teilnehmerrekord. Insgesamt nahmen 73 Schwimmer teil. In diesem Zusammenhang dankte Gumpendobler allen anderen Hilfsorganisationen für ihre tatkräftige Unterstützung.
Neben vielen gesellschaftlichen Aktivitäten wie dem Jedermann-Faustball-Turnier oder der Teilnahme am Pfingstdulteinzug kamen auch die umfangreichen Übungsmaßnahmen zur Sprache. So fand am Waldsee eine Eisrettungsübung statt, bei der die komplette Schnelle Einsatzgruppe (SEG) Rottal-Inn beteiligt war. „Hier wurde die Eisrettung mit verschiedenen Rettungsmitteln und Hilfsmitteln geübt. Zudem wurden die neuen Crashretterboote getestet und ein Eistauchgang durchgeführt“, erläuterte der technische Leiter, der auch daran erinnerte, dass er zusammen mit Jonathan Hansel verschiedene Übungen im Rahmen der Rettungstaucherausbildung im Indoortauchcenter in München absolvierte.
Zwei Schwimmkurse für Anfänger wurden in Simbach und Ulbering durchgeführt, zudem gab es zwei Rettungsschwimmkurse für Mitglieder. Weiter erinnerte er auch an die Ausstellung über die Jugendarbeit in der Sparkasse. Zahlen nannte er auch: 3600 ehrenamtliche Stunden wurden von 80 Aktiven geleistet. Der Mitgliederstand der Ortsgruppe beläuft sich derzeit auf 178. Der traurigste Anlass war nach Aussage von Gumpendobler die Beerdigung des langjährigen Mitglieds Josef Kick, der in seiner Ära die Ortsgruppe wesentlich geprägt hatte.
Über die Leistungen und Aktivitäten der Ortsgruppe zeigte sich der Vorsitzende der Kreiswasserwacht Rottal-Inn, Hans Nothaft, sehr beeindruckt: „Ich schätze die Arbeit der Ortsgruppe sehr und weiß, dass sie sich auf einem sehr hohen Niveau befindet.“ In Bezug auf die „Integrierte Leitstelle“ sah Nothaft viele Vorteile auf die Wasserwacht zukommen. „Es ist mit Umstrukturierungen zu rechnen, die bei der Ortsgruppe bestens gemeistert werden, da gut ausgebildetes Personal vorhanden ist“, erklärte der Vorsitzende.
Die tollen Leistungen der Jugend freuten auch den stellvertretenden BRK-Kreisgeschäftsführer Hans Haider. Als imposantes Leistungsspektrum bezeichnete er zudem die ehrenamtliche Tätigkeit der Mitglieder, die neben der täglichen Arbeit verrichtet wurde.
Sparkassenleiter Helmut Huber sicherte dem Ortsverband auch in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe zu. In diesem Fall wäre auch wieder eine Ausstellung in der Sparkasse denkbar. Lobend über die gute Zusammenarbeit zwischen den Hilfsorganisationen äußerte sich THW-Ortsvorsitzender Wolfgang Plietsch. „Wir können stolz über das gute Funktionieren zwischen den Organisationen sein“, so Plietsch.
Im Namen der Stadt dankte 2. Bürgermeister Max Winkler. Nach seinen Worten gibt es in der Ortsgruppe eine gesunde Mischung zwischen Nachwuchskräften und langjährigen Aktiven, was zu einer guten Jugendarbeit führt. „Als Stadt kann man auf diese Leistungen im Verein stolz sein.“ Als kleine Aufmerksamkeit überreichte Winkler eine Spende.
Blumen gab es zum Ende des offiziellen Teils noch für Janine Grabmeier und Evi Mader. Die beiden Jugendleiterinnen erhielten diese von Gumpendobler für ihre gute Arbeit mit den Jugendlichen.